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5 skurrile Orte in Berlin

5 skurrile Orte in Berlin

Wollen Sie auf Ihrem nächsten Trip nach Berlin mal etwas Anderes sehen als die üblichen überlaufenen Sehenswürdigkeiten?

Kein Problem! Für alle, die neugierig darauf sind, in Berlin etwas Neues zu entdecken, haben wir 5 skurrile Orte für Sie herausgesucht, die den richtigen Mix aus Kuriosität, Geschichte und “Berlin -flair” haben.

1. Spreepark Plänterwald

Im Jahre 1969 baute sich die DDR zu ihrem 20. Geburtstag einen Vergnügungspark im Berliner Plänterwald gleich neben dem Treptower Park. Zu DDR Zeiten war der Vergnügungspark sehr besucht und die Schlangen vor den Fahrgeschäften lang. Ab 1999 gingen die Besucherzahlen rapide zurück und der Park ging pleite. Der Betreiber setzte sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nach Peru ab. Der heute verlassene Spreepark lockt schon seit langem Entdeckungsfreudige mit seinem weithin sichtbaren Riesenrad, das Wahrzeichen des Parks, das geheimnisvoll über die Baumwipfel ragt. Die heutige Szenerie mit den verwahrlosten Riesen-Dinos, Schwanen-Boote und Fahrgeschäfte, die nicht mehr in Betrieb sind, wirkt besonders unter einem wolkenverhangenen Himmel geisterhaft. Wer sich wagt, kann sich sogar auf eine eigene Entdeckungstour begeben. Am Wochenende laden nämlich geführte Touren ein, das mythisch wirkende Gelände zu betreten.

Adresse, Tickets

Adresse: Kiehnwerderallee 1-3, 12437 Berlin
Karten: Erwachsene 5,50, Kinder 3,50 Euro
Führungen können Sie hier buchen.

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Foto Galerie Plänterwald

2. Monsterkabinett

Direkt neben den Hackeschen Höfen führt ein von Street-Art-Bildern durchzogener Durchgang in das schaurig-skurrile Monsterkabinett der Dead Chickens, in dessen Kellerräumen allerlei Monster lebendig werden. Wer denkt, man würde in eine klassische Geisterbahn steigen ist hier an der falschen Adresse. Das wahrscheinlich kurioseste “Museum” Berlins.
Es ist eine Art automatisches Theater, mit Installationen aus verschiedenen Rest-Materialien. Figuren tragen zum Beispiel Namen wie "Orangina", "Kleines Dreiauge" oder "Pippi" und erzählen Geschichten. Die Monster sind einzigartig, noch viel einzigartiger im Zusammenspiel mit der Musik, umso länger man sie betrachtet umso eindrucksvoller werden sie. Die Vorstellung durch den Keller dauert nur ca. 15 Min, jedoch ist das Monsterkabinett definitiv einen Ausflug wert.

Adresse, Tickets

Adresse: Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin
Öffnungszeiten: Fr + Sa 16:00 - 22:00, Di - Mi 18:00 - 22:00
Eintritt: 8€

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3. Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor

Das Tempelhofer Feld an sich hätte hier schon einen eigenen Platz verdient, denn in welcher anderen Stadt findet man schon einen ehemaligen Flughafen, umgerüstet in einen Stadtpark. Doch das i-Tüpfelchen bietet der Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor, der sich auf der Ostseite des Tempelhofer Feldes befindet. Was von weitem wie eine Ansammlung von unterschiedlichen Materialien und Schrott wirkt, ist bei näherer Betrachtung eine kreative Wohlfühlzone, wie es sie kein zweites Mal gibt. Am 16. April 2011 entstanden hier auf einer Fläche von 5000 qm die ersten 10 Hochbeete mit etwa 20 Leuten. Seitdem gedeiht der Garten und seine Gemeinschaft mit mehr als 250 Hochbeeten und mit über 500 Mitgliedern. Der Garten ist öffentlich zugänglich und trägt so zu einem zwanglosen interkulturellen Miteinander bei. Es ist ein traumhafter Ort um in der Natur mitten in der Stadt zu entspannen, sich inspirieren zu lassen und um ein wenig mit den Gärtnern zu fachsimpeln.

Adresse, Tickets

Adresse: Am Osteingang des Tempelhofer Feldes/Haupteingang Oderstraße / Herrfurthstraße
Eintritt: kostenfrei

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Foto Galerie Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor

4. Baumhaus an der Mauer

Ein kleines, skurriles Kapitel Berliner Geschichte befindet sich in Kreuzberg, unweit von der Spree entfernt. Hier finden Sie ein “Baumhaus”, das so gar nicht richtig in das restliche Stadtbild passt. Eine aus Sperrmüll errichtete zweigeschossige Hütte auf einer besetzten Verkehrsinsel wurde von dem türkischen Einwanderer Osman Kalin errichtet. Er sah damals die Gelegenheit während der Teilung auf einem Stück Niemandsland sein eigenes Haus, ohne Baugenehmigung zu erbauen. Da es sich in einer Grauzone befand, wird es von den städtischen Stellen bis heute toleriert. Aufgrund seiner Geschichte und untypischen Erscheinung im Stadtbild gilt es als nun Sehenswürdigkeit Kreuzbergs.

Adresse, Infos

Adresse: Mariannenplatz, 10997 Berlin

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 Foto Baumhaus an der Mauer

5. Teufelsberg

Die Geschichte des Teufelsberges ist ebenso einzigartig wie interessant. Er entstand, nachdem die zertrümmerten Gebäude des Zweiten Weltkrieges im Grunewald aufgeschüttet wurden, somit zum zweithöchsten Berg der Stadt anwuchsen. Im Kalten krieg fanden dann die Alliierten Truppen aufgrund seiner Höhe recht schnell Interesse an dem Berg und errichteten dort eine große Radar- und Spionageanlage. Heute wächst nun neues, künstlerisches Leben aus den Ruinen der verlassenen Radarstation. Größte Attraktion ist neben dem spektakulären Blick auf die Stadt die Graffiti-Galerie im Hauptgebäude. Auf einer Fläche von 2400 Quadratmetern haben renommierte Streetart-Künstler ihre Werke an zahllosen nachträglich eingezogenen Betonwände hinterlassen. Zudem gibt es dort eine Bar und mehrere Locations zum Abhängen und entspannen. Erfahren Sie mehr über den Kalten Krieg, sehen Sie Street Art und genießen Sie den Einblick in Berlins alternative Szene. Mit einer privaten Tour des Teufelsbergs können Sie einen Blick hinter den eisernen Vorhang des verlassenen Spionagegeländes werfen.

Adresse, Tickets

Adresse: Teufelsseechaussee 10, 14193 Berlin
Öffnungszeiten: Mi - So: 12 Uhr bis 20 Uhr
Eintritt: ab 5 Euro

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Foto Galerie Teufelsberg

Bildquellen:
Von Wikicookie Data - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18949571
https://gruen-berlin.de/

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