PARKS & SCHLÖSSER

Sehenswerte Parks & Schlösser in Berlin

Der älteste Schlossbau Berlins - Jagdschloss Grunewald

Der älteste Schlossbau Berlins - Jagdschloss Grunewald

In einer grünen Oase, mitten im Wald, steht das Jagdschloss Grunewald. 1542/43 wurde das Jagdschloss Grunewald erbaut und ist der älteste und noch erhaltende Schlossbau Berlins.

Ein außergewöhnlicher Renaissancebau, mitten im Wald, direkt am Ufer des Grunewald -Sees gelegen, ist das Schloss ein interessantes Ausflugsziel in Berlin.
Den Bau beauftragte der brandenburgische Kurfürst Joachim II. Hektor. Es entstand ein Frührenaissance Gebäude, welches wahrscheinlich auf den Baumeister Caspar Theiss zurückzuführen ist. Das Gebäude bekam den Namen „Zum grünen Wald“. Der Wald erhielt dadurch den Namen „Grunewald“ und um 1800 erhielt das Schloss den selbigen Namen.
Unter Friedrich I. entstand ein Jagdschloss mit Überformungen durch Stilelemente des Barocks. 1973 wurde der einzigartige Renaissance-Saal durch Sanierungs- und Umbauarbeiten wieder hergestellt.
Im Schloss entstand ein Museum mit über 150 Gemälden und Berlins größte Cranach-Sammlung.  Ergänzt wird die Sammlung durch eine Porträtreihe brandenburgisch-preußischer Herrscher vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Ein faszinierender Einblick in die Entwicklung der Porträtkunst von der Renaissance bis zur Romantik. Außerdem finden Sie im Erdgeschoss eine Ausstellung über die Geschichte des Schlosses und eine Ausstellung zur Jagd-Bau und Ausgrabungsgeschichte. Das Schloss diente lange Zeit als Jagdstation. Die Jagdleidenschaft der Hohenzollern dort versammelt, von der Renaissance bis ins frühe 20. Jahrhundert. In der Dauerausstellung seht ihr Darstellungen von Hofjagden und Jagdfesten als Ausstellungsstücke.

Gegenüber dem Jagdschloss Grunewald ist das Jagdzeugmagazin. Friedrich dem Großen haben wir das „Jagdzeugmagazin“ zu verdanken. Im Jahre 1765 wurde der Jägerhof auf dem Friedrichswerder aufgelöst und um 1770 eröffnete Friedrich der Große das Jagdzeugmagazin am Jagdschloss Grunewald. Noch heute erinnern hölzerne Haken an der Decke an diese Zeit. Allerdings waren dort keine Jagdwaffen untergebracht. Genutzt wurde das Jagdzeugmagazin bis zur Auflösung des kaiserlichen Hofjagdreviers 1904. Danach war es Pferdestall und Wagenremise und in den 1920er sogar für die Einheit der berittenen Polizei. Seit 1977 können die Jagdsammlungen wieder von Besuchern besichtigt werden. Eine Ergänzung zur Ausstellung im Schloss zur höfischen Jagd.  
Das Schloss war mehrmals Filmkulisse, wie zum Beispiel für die Edgar Wallace Verfilmung „Die blaue Hand“. Im Jagdschloss Grunewald finden viele Konzerte und Veranstaltungen aus dem kulturellen Berliner Leben statt.

Außerdem können Sie im Grunewald den „Grunewaldturm“ besichtigen. Aus rotem Backstein, aus dem Jahre 1899, im Stil märkischer Backsteingotik gebaut. 55 Meter ist er hoch. Der Turm war 4 Jahre geschlossen und seit 2011 ist er wieder für Besucher geöffnet. Eine Aussichtsplattform finden Sie in einer Höhe von 36 Metern. Von dort ist der Blick über die Havel einzigartig.
Nach dem Besuch empfehlen wir das Restaurant im russischen Blockhausstil mit traumhaften Blick auf die Havel-Landschaft oder die ehemalige Poststation.

 

Öffnungszeiten: Januar und Februar geschlossen, März: Sa und So 10-16 Uhr, April bis Oktober: Di-So 10-18 Uhr

Adresse: Hüttenweg 100, 14193 Berlin

Anbindung: S Bahnhof Grunewald (S7), ab S Bahnhof Grunewald mit dem 186 Bus bis Station Roseneck und laufen

 

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